Herrlich

nach dem Corona-bedingt verzögerten Saisonstart wieder auf dem Wasser zu sein. Nach mehrwöchiger häuslicher Quarantäne konnten Segelfreund Ulli, Maren und ich das Boot fertig machen. Nun segeln wir endlich, pflügen lautlos, vom Wind angetrieben bei strahlendem Sonnenschein unter einem ringsum blauen Himmel durch den Fehmarsund. Das Wasser schimmert je nach Tiefe und Sonnenstand blau bis grün. Die konstante Brise beglückt wie im Mittelmeer.

Bruno steuert in die Hohwachter Bucht

Bruno steuert in die Hohwachter Bucht – Foto Dr. Britta Wienströer/malsegeln

Bereits beim ersten Schlag Ende Mai gemeinsam mit Carola und Christoph, später einem Törn zu zweit durch die Lübecker Bucht gewinnen wir einen Eindruck vom neuen Großsegel.

Gamle Swede läuft mit Fock, dem Yankee, dem neuen Starkwindvorsegel, dem ganzen, bei mehr Wind ein- oder zweimal gerefften Groß wunderbar, geht kraftvoll durchs Wasser.

Pfingsten zeigt sich bei einem langen Schlag vom Fehmarnsund westwärts durch die Hohwachter Bucht im Vergleich mit anderen Booten, wie gut Gamle Swede mit dem neuen Großsegel des Lübecker Segelmachers Arnd Deutsch motorisiert ist.

Nun werden zunächst die Häfen, dann die Waschräume in den Marinas wieder zugänglich. Mecklenburg-Vorpommern, neuerdings auch die dänischen Gewässer dürfen endlich angesteuert werden. Gamle Swede liegt mit neuer Wäsche startklar für den Segelsommer im idyllischen Lemkenhafen.

am Liegeplatz in Lemkenhafen

Gamle Swede in einem der schönsten Häfen Fehmarns – Foto Bruno Werner/malsegeln

Foto oben von Bruno Werner/malsegeln: Abendstimmung im westlichen Fehmarnsund vor Strukkamp Huk