übliche Fragen

Leichtwindbummeln in der Kieler Bucht - Foto Jan Schulte-Hillen

Leichtwindbummeln in der Kieler Bucht – Foto Jan Schulte-Hillen

Muss ich segeln können?
Nein, denn bereits an Ihrem ersten Segeltag lernen Sie die wichtigsten Zusammenhänge und Handgriffe durch zugucken und mitmachen. Das ist der Vorteil dieses Mitsegelangebots. Sie werden bei Ihren ersten Schritten auf’s Wasser von mir begleitet und betreut.

Muss ich anpacken?
Segeln ist Teamwork und die meisten Mitsegler möchten möglichst viel machen. Das beginnt bereits beim Segelsetzen vor Lemkenhafen oder Orth. Wie aktiv Sie werden entscheiden Sie selbst.

Wie viele Törns haben Sie schon gemacht?
Ich segele seit drei Jahrzehnten mit Gästen, seit 2003 mit einer permanent bestehenden Crew. Das alles mit dem siebten Sinn. Gelassen, mit Übersicht, havariefrei.

Wie lange dauert ein Segeltag?
Er beginnt gegen 9 und endet etwa 17/18 Uhr – oder später, je nachdem wie Ihre Termine sind.

Segelgenuß in den Abendstunden - Foto Jan Schulte-Hillen

Segelgenuß in den Abendstunden – Foto Jan Schulte-Hillen

Gibt es unterwegs was zu essen?
Wenn Sie für einen Tag kommen, bringen Sie bitte selbst ein Lunchpaket mit. Getränke sind an Bord.
In der komplett ausgestatteten Pantry mit Kühlschrank und Herd können wir unterwegs beim Segeln etwas kochen. Es gibt eine Espressomaschine und natürlich einen Kaffee mit handgeschäumter Milch (Spezialität des Skippers) oder einen Tee. Für Segelwochenenden oder längere Törns bekommen Sie eine Liste mit Proviantvorschlägen per Email von mir. Sie kreuzen an und ich kaufe entsprechend ein. Es wird an Bord gefrühstückt. Tagsüber beim Segeln gibt es meist etwas einfaches auf die Faust. Abends kochen wir gemeinsam an Bord oder wir gehen in einem Lokal am Hafen essen.

In Lemkenhafen gibt es mit Kolles Fischpfanne, der bekannten Aalkate oder dem Cafe Meerblick direkt am Hafen gute Gastronomie. Sie können den Segeltag an Deck bei einem Bier, dazu ein Fischbrötchen oder in einem der genannten Lokale ausklingen lassen.

Drei Wiederholungstäter aus Berlin - Foto Erdmann Braschos

Drei Wiederholungstäter aus Berlin – Foto Erdmann Braschos

Wie ist es mit fremden Leuten an Bord?
Ich segele schon lange mit gelegentlichen Gästen und wechselnden Crews an Bord von Gamle Swede. Meine Erfahrung ist, dass durchweg naturverbundene und umgängliche Mitsegler kommen. Natürlich verlangt das Bordleben Rücksichtnahme. Man kann seine Sachen nicht einfach liegen lassen. Die Koje muß morgens gemacht werden.

Auf die Eigenheiten anderer Mitsegler ist Rücksicht zu nehmen. Wichtig für das Wohlbefinden an Bord und das Gelingen des Törns ist die Organisation. Sie fängt an bei der Routenplanung mit Blick auf das Wetter (Wind und Seegang) an. Wichtig für alle an Bord sind verständliche Abläufe. Die Vorbereitung des Bootes zum Segeln und die Aufteilung der Aufgaben an und unter Deck gehört dazu. Entscheidend ist eine ruhige, gelassene Schiffsführung, denn Hektik überträgt sich vom Skipper auf die Crew.

Bemerkenswert bei Törns mit Einzelbuchern, die einander das erste Mal an Bord begegnen, ist immer wieder, wie gut sich zuvor fremde Mitsegler verstehen. Es liegt daran, dass es ein Thema, das gemeinsame Segelerlebnis, gibt. Oft werden bei der Rückkehr in Lemkenhafen Adressen ausgetauscht und Verabredungen zum nächsten Törn in der gleichen Konstellation getroffen. Manchmal ergeben sich aus den Törns langjährig bestehende Segelfreundschaften.

Wie geht es mit gemischten Crews (Frauen und Männern) an Bord?
Ganz einfach, indem die Frauen die erste Wahl bei der Verteilung der Kojen haben und möglichst eine Kabine für sich bekommen.

Von den sieben Kojen werden vier, höchstens fünf belegt © malsegeln

Von den sieben Kojen des Bootes werden vier, höchstens fünf belegt © malsegeln

Wie wird das Boot belegt?
Mit 3 m Breite ist Gamle Swede kein Raumwunder. Der Preis, der für die exzellenten Segeleigenschaften gezahlt wird, ist auch, dass es bei 16 m Länge einen Toilettenraum gibt. Von den sieben theoretisch belegbaren Kojen werden vier, höchstens fünf belegt.

Zufriedene Crew bei der Rückkehr von einem Dänemarktörn auf Fehmarn © malsegeln

Zufriedene Gamle Swede-Crew bei der Rückkehr von einem Dänemarktörn auf Fehmarn © malsegeln

Gibt’s unterwegs ein Bier?
Alkohol wird tagsüber beim Segeln auf Gamle Swede ungern gesehen. Ich kann und werde das aber nicht verbieten. Letzlich liegt die Entscheidung bei Ihnen. Entscheidend ist, dass Sie tagsüber beim Segeln voll einsatzfähig sind. Ich selbst trinke beim Segeln grundsätzlich keinen Alkohol.
Nach dem Anlegen ist es wunderbar, den Segeltag in gemütlicher Runde an Deck oder im Salon bei einem Bier oder Wein ausklingen zu lassen. 

Wann kann ich mitsegeln?
Werfen Sie einen Blick auf die freien Segeltermine
in der Zeit von Mai bis September, rufen mich an (0176 / 244 409 83) oder fragen per Email. Ich mache Ihnen ein Angebot. Sagt es Ihnen zu, ist Ihr Törn mit Anzahlung der halben Törngebühr verbindlich reserviert.

Ostseesegeln bei Sonne und leichtem Wind - Foto Jens Strehle

Ostseesegeln bei Sonne und leichtem Wind – Foto Jens Strehle

Welche Jahreszeit ist am besten?
Mai und Juni sind wunderbar. Die Häfen füllen sich zu Saisonbeginn noch. Allerdings ist das Meer noch nicht aufgewärmt. Entsprechend kühl wird es an windigen Tagen oder nachts. Ideal sind die Monate Juni/Juli. Im August kann es zu ersten Sommergewittern kommen (2018 war das trotz des heißen Sommers nicht der Fall). Sehr schön ist der September, wobei ab Mitte September mit kürzeren Segeltagen und kühlen Nächten zu rechnen ist. Das Wasser ist vom Sommer her dann noch angenehm warm.

Sie bekommen bei Buchung Hinweise von mir, welche Kleidung mitzubringen ist, damit sie an Bord nicht frieren.

Wird bei jedem Wetter gesegelt?
Wenige Tage vor Ihrem Segeltermin zeigt sich, wie das Wetter wird. Außer den vielen Sonnenstunden auf Fehmarn, wo das Wetter tatsächlich anders als auf dem Festland ist, bietet die Insellage mitten in der Ostsee die Möglichkeit, auch bei Starkwind mit ruppigem Seegang im Schutz einer Leeküste in glattem Wasser mit Spaß und sicher zu segeln.

Bekomme ich mein Geld zurück, wenn ein Törn ausfällt?
Sollte ein Törn wegen schlechten Wetters nicht stattfinden und es findet sich während der Saison kein Ersatztermin, bekommen Sie Ihre Anzahlung zurück.

Welche Kleidung brauche ich?
Es müssen keine speziellen Bootsschuhe sein. Sportschuhe mit weicher Sohle genügen. Dazu ein Pulli und Sonnenschutz, bestehend aus einem langärmligen Hemd, Sonnencreme, Mütze oder Sonnenhut. Eine winddichte und vor Spritzwasser schützende Jacke und Fahrradhose (übliche Outdoor-Bekleidung) genügen im Sommer für den Fehmarn-Segelausflug oder Kurztörn um die Insel.

Wie weit segeln wir raus?
Das entscheiden Sie und der Wind: Ihr Wohlbefinden, die Richtung und Stärke des Windes, der Seegang, das absehbare Wetter und die Frage, wann Sie wieder an Land sein möchten, ergeben das Programm. Das tolle an Fehmarn ist: Es ist eine Insel, gibt also immer eine Luv-Seite zum sportlichen Segeln und eine geschützte Seite in Lee ohne Wellen.

Schnelles am Wind Segeln © malsegeln

Schnelles am Wind Segeln – Foto malsegeln

Was passiert wenn mir unterwegs übel wird?
Bei Müdigkeit, dem ersten Symptom von Seekrankheit, hilft eine Kursänderung. Und es gibt weitere Tricks wie ans Steuer gehen. Das stellt den Gleichgewichtssinn meist wieder her. Ich habe da Erfahrung.

Was geschieht wenn es mir zu viel wird?
Dann kehren wir um. Das Schöne an diesem Angebot ist, dass Sie keine Verantwortung tragen und auch keinen Bootsstreß haben. Als Skipper kümmere ich mich nicht allein um den Kurs und das Boot. Ich habe auch Ihr Wohlbefinden im Blick.

Kann unterwegs angehalten und gebadet werden?
Je nach Wetter, Lust und Laune wird unterwegs geankert und geschwommen.  An einem warmen Sommertag ist es herrlich ins Meer zu springen. Es gibt wunderbare Ankerplätze rings um Fehmarn. Gleich vor Lemkenhafen in der Orther Bucht, vor dem Naturschutzgebiet von Krumm Steert mit grün schimmerndem Wasser, am Nordstrand der Insel oder im Osten bei Katharinenhof/Staberhuk. Es gibt eine Badeleiter und Außendusche an Deck.

Brauche ich eine eigene Schwimmweste?
Es gibt bequem zu tragende Automatikwesten mit Lifebelts an Bord. Wenn Sie eine eigene Weste haben, die Sie gewohnt sind, bringen Sie sie mit.

Können meine Kinder mit?
Ab etwa 7 Jahren macht das Sinn. Es sollte eine Person dabei sein, die sich um die Kinder kümmert. Ich bin selbst Vater und habe Erfahrung mit Kindertörns. Kurs und das Programm wird dann maßgeblich auf die Kinder abgestimmt (eher kurze Schläge).

Kann ich unterwegs Knoten üben oder Navigation lernen?
Dazu gibt es bei schönem Wetter und moderatem Wind meist nachmittags Gelegenheit. War der Segeltag erlebnisreich und entsprechend voll, holen wir das bei mehrtägigen Törns abends nach dem Anlegen und Abendessen nach.

Wie viele Personen können mit?
Sie können allein, zu zweit, dritt oder viert kommen. Sollten Sie allein oder zu zweit sein, kommen andere Gäste dazu.

Darf ich ans Steuer?
Ja. Abgesehen von Ab-/Anlegemanövern und unübersichtlichen Verhältnissen mit viel Verkehr steuern Sie das Boot selbst.

Was kostet es?
Weniger als Sie vermuten. Fragen Sie einfach nach einem Termin und teilen mir mit, wie viele Personen kommen. Ich mache Ihnen ein Angebot.

Bekomme ich eine Seemeilenbestätigung?
Natürlich. Bringen Sie Ihr Meilenbuch mit.

Weitere Hinweise mit Einzelheiten …
zur Vorbereitung Ihres Segeltages/-wochenendes oder Törns, zur Anreise, zum Parken in Lemkenhafen und zur Verpflegung an Bord erhalten Sie bei der Buchung auf einem übersichtlichen PDF, das die häufigsten Fragen beantwortet.